Orte der deutschen Demokratiegeschichte

Förderung
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Die bundesunmittelbare Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte setzt sich entsprechend ihres gesetzlichen Auftrags dafür ein, die Auseinandersetzung in Gesellschaft, Bildungseinrichtungen sowie Wissenschaft – und dadurch des Einzelnen – mit der wechselvollen deutschen Demokratiegeschichte zu fördern. Es gilt, die Bedeutung und den Wert dieser vielfältigen historischen, demokratischen Traditionen für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung sowie für ein funktionierendes, stabiles und gerechtes Gemeinwesen aufzuzeigen und breitenwirksam zu vermitteln. Dahinter steht die Überzeugung, dass die Beschäftigung mit den Prozessen, Personen und Ereignissen unserer Freiheits-, Parlaments- und Verfassungsgeschichte einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Demokratiebildung und -vermittlung leistet.

Um dieses Ziel zu erreichen, fördert die Stiftung innovative, barrierearme, breitenwirksame Projekte der historisch-politischen und kulturellen Bildungsarbeit mit gesamtgesellschaftlicher Relevanz und Bezug zu Orten der deutschen Demokratiegeschichte – sei es als geografische Ereignisorte oder symbolische Erinnerungsorte.

Thematische Schwerpunkte

Für den Förderaufruf 2027/2028 werden keine verpflichtenden Themenschwerpunkte vorgegeben. Gleichwohl sollen gezielt inhaltliche Impulse gesetzt und insbesondere Projekte gefördert werden, die: 

  • digitale Vermittlungsformate entwickeln und umsetzen (z. B. Serious Games, Lernangebote, Plattformen oder virtuelle Rundgänge),
  • sich an bedeutenden Jahrestagen der Demokratiegeschichte orientieren, etwa:
    • anlässlich des 50. Jahrestages der Gorleben-Proteste Projekte zur Anti-Atomkraft-
      Bewegung sowie zu verwandten Umwelt- und Bürgerprotesten in Deutschland,
    • 75 Jahre Volksaufstand in der DDR (1953),
    • 80 Jahre Luftbrücke (1948/49),
    • 60 Jahre 1968 – ein Jahr politischer Proteste und gesellschaftlicher Veränderungen,
  • den 18. März als Aktionstag der Demokratiegeschichte einbeziehen, beispielsweise durch entsprechende Programmpunkte oder Veranstaltungen innerhalb des Projekts. Zur Inspiration können die Aktivitäten des letzten „Tages der Demokratiegeschichte“ dienen: https://tag-der-demokratie-geschichte.de/#veranstaltungen 

Ziel ist es, historische Ereignisse der deutschen Demokratiegeschichte erlebbar zu machen, neue Zielgruppen zu erschließen und die demokratische Auseinandersetzung zu fördern – sowohl vor Ort als auch im digitalen Raum.

Projektideen können bis zum 27. Juli 2026 (23:59:59 Uhr) online über den folgenden Link eingereichtwerden: https://demokratie-geschichte.antragsverwaltung.de/login.php

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